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Im Bereich Fitness gibt es immer wieder Trendwellen. Manche davon bleiben, manche verschwinden wieder in der Versenkung. Nordic Walking, Zumba Fitness – vor ein paar Jahren hoch aktuell, heute auf dem Abstellgleis. Yoga dagegen oder Cardio-Training hält sich konstant. Und so dreht sich das Rad immer weiter.

Ein Trend, der sich ebenfalls etabliert hat, das ist Trampolin Springen. Dieses Segment schauen wir uns genauer an. Aus wirtschaftlicher Sicht es nämlich ein Musterbeispiel dafür, wie man mit relativ geringen Mitteln eine gute Rendite erzielen kann.

Die Trampolinhalle – warum dieser Erfolg

„Jump Around“ – so sang es schon House of Pain im Jahr 1992, in einem der erfolgreichsten Rap-Songs aller Zeiten. Warum ist „Jump Around“ so zeitlos und wird in Dutzenden Filmen als Hintergrundmusik gespielt? Ganz einfach: Springen scheint genetisch im Menschen als Ausdruck für Spaß hinterlegt worden zu sein. Jedes Kind hüpft vor Freude, wenn etwas Schönes passiert. Aber es funktioniert auch anders herum. Wenn Menschen anfangen zu springen, dann werden im Gehirn die Areale aktiviert, die für Spaß und Freude zuständig sind. Ob Kind oder Erwachsener – Hüpfen auf dem Trampolin macht glücklich. Grundsätzlich eine gute Basis für ein Geschäft.

Das ist aber nicht der einzige Grund, warum die Trampolinhalle, bzw. der Trampolinpark so beliebt ist. Eltern suchen ständig nach Orten, wo sie mit ihrem Nachwuchs hinfahren können. Sie müssen beschäftigt werden und möchten nicht immer das Gleiche unternehmen. Ein Ausflug in den Trampolinpark ist daher ideal. Binnen kurzer Zeit powern sich die Kleinen aus. Sie haben Spaß und am Abend fallen sie müde ins Bett. Der Traum aller Eltern.

Aber auch Erwachsene nutzen gerne die Trampolinhalle. Das Gehüpfe ist berühmt dafür, dass man dabei irrsinnig schnell viele Kalorien verbrennt. Aus diesem Grund bieten Trampolinpark-Betreiber vor allem in den Abendstunden gerne Kurse in Trampolin Fitness an. Sie gelten als gut besucht.

Trampolinhalle – wirtschaftliche Aspekte

Hinsichtlich der Positionierung bei der Zielgruppe, ist einen Trampolinhalle optimal. Sowohl Familien mit Kindern als auch sportliche Erwachsene nutzen sie gerne. Eine ganztägige Auslastung ist somit relativ wahrscheinlich.

Vom Investment her gesehen ist es deutlich günstiger einen Trampolinpark einzurichten als ein Fitnessstudio. Es ist lediglich eine Halle erforderlich. In dieser wird dann das Angebot aufgebaut. Verschiedene Trampolin Modelle in unterschiedlichen Größen. Dazu überall gute Polsterungen und Sicherungen. Im Wesentlichen war es das schon. Keine komplexen Geräte, keine High-Tech Maschinen, keine Sauna.

Des Weiteren ist zum Betreiben der Trampolinhalle kein geschultes Fachpersonal notwendig. Besucher benötigen keine Tipps für die Ernährung oder Beratung bei der Zusammenstellung der Trainingspläne. Sie kommen rein, toben sich beim Springen aus und dann gehen sie wieder.

Betriebswirtschaftlich gesehen ist eine Trampolinhalle eine gute Option, um ein Geschäft zu etablieren, sobald die räumlichen Möglichkeiten dazu gefunden sind. Die Ausrüstung und die Einrichtung ist im Vergleich zu einer Gastronomie oder einem Fitnesscenter relativ unkompliziert. Stehen die Geräte einmal, dann halten sie mehrere Jahre. Bis auf gelegentliche Wartung und die Reinigungsarbeiten hält sich der finanzielle Aufwand in Grenzen.

Experten gehen davon aus, dass die Beliebtheit konstant bleiben wird. Menschen werden auch noch in hundert Jahren gerne springen und sich fit halten wollen.