Sonntag, August 1, 2021
Wie moderne Löschmittel Ihren Betrieb vor Ausfallzeiten durch einen Brand schützen

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Der Feuermelder schrillt, alles schwarz, alles voller Rauch, die Feuerwehr kommt in voller Montur angerast und beginnt zu löschen, das Haus geht in Flammen unter. Das wars, alles ist weg. Alles ist verbrannt. Das ist wohl die absolute Horrorvorstellung eines jeden Hausbesitzers und vor allem auch von Besitzern von Betrieben. Denn dann ist Schicht im Schacht, der Betrieb muss schließen. Immense Summen für Reparaturarbeiten, lange Zeit ein geschlossener Betrieb, Mitarbeiter die nicht arbeiten können und dadurch natürlich sehr hohe Kosten. Und das ist natürlich nur der materielle Schaden. Es bleibt zu hoffen, dass es dabei bleibt und es keine Verletzten gibt. Denn mit Feuer ist nicht zu spaßen, das weiß eigentlich jedes Kind. Doch passiert so etwas leider manchmal schneller als gedacht. Eine Kerze vergessen oder eine Zigarette nicht richtig ausgemacht, kurz unaufmerksam gewesen und schon kann das den Weg für einen Brand bereiten. Und den möchte man schließlich in jedem Fall vermeiden, sowohl der Sicherheit aller Menschen halber aber natürlich auch aus betrieblichen Gründen. Wie man also am besten vorsorgen kann um in derartigen Situationen sicher, vorbereitet und bestmöglich geschützt zu sein erfahren Sie nun hier.

Welche Löschmittel gibt es und welche sollte man parat haben?

Jedes Haus, aber vor allem auch jeder Betrieb müssen sich zum Glück an die Brandschutzverordnung halten und dementsprechend ausgerüstet sein. Das ist Gesetz und das ist auch gut so. So sind die wichtigsten Vorkehrungen bereits getroffen und das Gebäude ist im Falle eines Brandes mit Feuermeldern, Feuerlöschern und Löschmittel ausgestattet. Doch welche Löschmittel sind am modernsten und am sichersten? Gibt es zwischen den Produkten Unterschiede und kann man auf etwas besonders achten? Nun Löschmittel unterscheiden sich zunächst in ihren Eigenschaften und auch darin, wie sie löschen. Das bekannteste ist wohl das Wasser, bei kleinen und leichten Bränden der Brandklasse A ist es geeignet. Grundsätzlich sollte bei heißem Metall aber darauf verzichtet werden, da dadurch Sauerstoff freigesetzt wird, welcher das Feuer explosionsartig anfacht. Kerze oder Papier mit Wasser löschen ist in Ordnung, alles andere überlassen wir also lieber der Feuerwehr. Ein weiteres Löschmittel ist der Löschschaum. Dieser wirkt erstickend und stoppt dadurch den Brand. Löschpulver oder Kohlenstoffdioxid löschen das Feuer durch ihre physikalischen Eigenschaften. Der spezielle Fettbrandlöscher ist eigens für besonders gefährliche Brände, die durch brennendes Öl und Fett ausgelöst sind gedacht. Denn in so einem Fall wäre beispielsweise die Benutzung von Wasser fatal. Durch dieses würde eine Explosion entstehen. Das letzte bekannte und viel genutzte Löschmittel ist das sogenannte ABC-Pulver. Es ist das einzige Löschmittel, welches in der Lage ist Brände aller Klassen, also A, B und C zu löschen. Darüber hinaus ist es sehr gut zu lagern und hat eine hohe Löschwirkung. Diese unterschiedlichen Mittel löschen durch Kühlung, Erstickung und Hemmung. Wo und in welchen Räumen welche Mittel am günstigsten sind hängt natürlich von der Umgebung ab. Hier sollte man sich strikt an die Brandschutzverordnung halten und im Idealfall Experten zur Beratung hinzuziehen. In jeder Hinsicht ist Vorsicht besser als Nachsicht. Wenn es um das Leben von Menschen geht, dann kann man Schäden nicht mit Geld beziffern. Niemand möchte in einem solchen Fall daran schuld sein, dass etwas passiert ist.

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